NewsUpdatesKontaktMitarbeiterImpressum

Einsatzgeschichte

Die ersten Einsätze
In der ersten Januarwoche des Jahres 1961 trafen die Prototypen E 11 001 und 002 im Raw Dessau ein. Für die anschließende umfangreiche Erprobung durch die Versuchs- und Entwicklungsstelle der Maschinenwirtschaft (VES-M) kamen beide Maschinen zum Bw Halle P. Die Abnahmefahrten fanden mit der E 11 001 am 3. Februar und mit der E 11 002 am 13. April 1961 statt. Anerkennung von dem Lokpersonal fand die gegenüber den Vorkriegsbaureihen geräumige und komfortable Führerstandsgestaltung und die Bedienung der Lokomotive sowie deren Laufgüte. Die Versuchsfahrten ergaben, dass die Lokomotiven das geforderte Betriebsprogramm erfüllten. Auch 2000-t-Güterzüge wurden dabei befördert.

Einsätze bis 1980
Die E 42 war das Mädchen für alles. Sie erfüllte die Anforderungen im ständig steigenden Güter-, und beförderte Züge im Personenverkehr. Nach und nach verdrängte sie die Vorkriegsbaureihen der BR E 44 und 94. So schafften die Loks Laufleistungen bis zu 24000 km im Monat.



Einsätze von 1980-1990
Durch den Mangel an Güterzuglokomotiven baute man 1985 im Raw Dessau einige Maschinen der BR 211 in Loks der Baureihe 242.3 um. Die 242er teilten sich nun an die Leistungen mit den 250ern. Durch den starken Güterverkehr musste aber keine 242 zu kurz treten.

Einsätze seit 1990
Bedingt durch den nach der Wiedervereinigung stark zurückgegangenen Güterverkehr wurden nun nach und nach die 242er ausgemustert. Die erste Ausmusterungswelle begann 1994 mit 100 Stück. 1995 wurden noch einmal eine ganze Reihe Loks ausgemustert so das 1996 noch rund 82 Loks in Betrieb waren. Am 31.5.98 endete der planmäßige Einsatz der 142er. Die jetzt alle noch einsatzfähigen Loks werden vom Bh Magdeburg für Sonderleistungen vorgehalten. Einsatzgebiete sind nach wie vor der Raum Magdeburg, Seddin, Falkenberg, Dresden, Leipzig, Großkorbetha, Halle (Saale). Angefahren werden aber auch gerne Nordhausen, Kassel, Erfurt und sogar Hamburg.

Einen zweiten Frühling allerdings erleben die Maschinen in der Schweiz. Durch starken Lokmangel entschloss man sich bei der DR ausgemusterte Loks zu kaufen. Die Schweizer Firma Lokoop, die von den Schweizer Bahnverwaltungen SOB, MThB und RTM gegründet wurde, erwarb 1995 insgesamt 20 Loks. Die inzwischen auf Schweizer Normen umgerüsteten Maschinen wurden im Güter, als auch im Personenzugdienst eingesetzt. Einige von ihnen erhielten eine Werbelackierung.

1999, das letzte Jahr der BR 142 bei der DBAG
Ihre Abstellung war bereits zum Fahrplanwechsel im Mai 1998 vorgesehen wurde dann allerdings auf den 31.12.98 verschoben. Doch die alte Weißheit "Reichsbahnbaureihen Sterben langsam" bekamen die 142er noch mal eine Gnadenfrist bis zum Fahrplanwechsel 1999. Eine geplante Aufstellung eines eigenen Umlaufplanes für die BR 142 kam allerdings nicht mehr zustanden. Die Loks wurden weiterhin als Dispoloks für Kurzfristige Leistungen eingesetzt. Am 23.2.99 waren einige Loks wie folgt eingesetzt:
142 012, 120 und 143 und 169 waren von Engelsdorf nach Lehrte unterwegs, 142 015 brachte den 89753 von Nordhausen nach Halle (Saale) 142 173 war in Seelze unterwegs.
© 1997-2016 by br142.de | Daniel Berg